Fehler in der Vorbereitung können teuer werden: von blassen Farben über unlesbare Texte bis hin zu Schneidefehlern. Deshalb sollten Sie vor dem Druck unbedingt diese 10 Schritte prüfen.
1) Kein Beschnitt (Bleed) anlegen
Warum? Schon kleinste Schneideabweichungen erzeugen weiße Ränder. Lösung: Mindestens 3 mm Beschnitt an allen Seiten.
2) Falscher Farbmodus (RGB → CMYK)
Warum? RGB-Farben am Bildschirm unterscheiden sich von CMYK im Druck. Lösung: Arbeiten Sie von Anfang an in CMYK.
3) Bilder mit niedriger Auflösung
Lösung: Fotos in 300 DPI; Logos/Grafiken als Vektordateien (.ai/.eps/.svg).
4) Schriftarten nicht in Pfade umwandeln
Lösung: Alle Texte in Pfade (Outlines) konvertieren.
5) Kein Tiefschwarz verwenden
Lösung: Für große schwarze Flächen z. B. C40 M30 Y30 K100.
6) Sicherheitsbereich ignorieren
Lösung: Wichtige Elemente mindestens 3–4 mm vom Beschnitt entfernt platzieren.
7) Sonderfarben (Pantone) falsch anlegen
Lösung: Pantone-Farben als Spot Color definieren.
8) Stanzlinie nicht in eigener Ebene
Lösung: Stanzlinien in einer separaten Ebene, als Sonderfarbe und mit aktiviertem Überdrucken.
9) Überdrucken-Einstellungen übersehen
Lösung: Bei kleinen schwarzen Texten das Überdrucken prüfen.
10) Falsches Dateiformat
Lösung: Für den Druck als PDF/X-1a oder PDF/X-4 speichern.
Fazit
Diese technischen Schritte sollen Ihre Kreativität nicht einschränken, sondern sicherstellen, dass Ihr Design im Druck genauso wirkt wie geplant. Kontaktieren Sie unser Prepress-Team, und wir prüfen Ihre Datei gemeinsam.
